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Wolz
Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten

DEFA-Spielfilm der Gruppe "Berlin"

Plakat Wolz

Jahr: 1973
Drehbuch: Günter Rücker
Regie: Günter Reisch
Kamera: Jürgen Brauer
Musik: Karl-Ernst Sasse
 
Laufzeit: 110 min
 
Darsteller:
Regimantas Adomaitis, Heidemarie Wenzel, Stanislaw Ljubschin, Peter Hölzel, Jörg Panknin, Rainer Kleinstück, Helga Göring, Herwart Grosse, Hans Hardt-Hardtloff, Helmut Schreiber, Marylu Poolman, Nico Turoff, Christoph Beyertt u.a.

Inhalt:
Am Anfang war alles gut im Leben von Ignatz Wolz (Regimantas Adomaitis). Über dem Himmel herrscht Gottvater, nach den Engeln folgt gleich Vater Wolz und dann die Mutter. Lange behält diese Welt ihre feste Ordnung. Die Revolution entdeckt Wolz nicht in den Büchern, sondern im Schlamm und Blut der Schützengräben, in die er sich als Soldat im Ersten Weltkrieg ducken muss. Als Mann der Tat pfeift Wolz auf Parteiprogramme.
Nach Kriegsende geht er sofort daran, im Stil der Freibeuter die Ungerechtigkeit abzuschaffen. Dreist nimmt er von den Reichen und verschenkt großzügig an die Armen. Ganz anders ist da sein Freund Ludwig (Stanislaw Ljubschin), der für Sachlichkeit im Kampf für die Partei und die Revolution steht. Trotzdem helfen Ludwig und die schöne Agnes (Heidemarie Wenzel), als Wolz in die Fänge der Justiz gerät. Solange die Freundschaft währt, solange streiten sie um den richtigen Weg.
Nach seiner Haftentlassung will Wolz die großen Gefühle der Revolution in einem anderen Land suchen, dort, wo immer die Sonne scheint. Aber als wirklicher Held geht er ins Wasser und bleibt so radikal bis zum Schluss.

(Quelle: Icestorm)

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