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Der verlorene Engel

DEFA-Spielfilm
nach der Novelle "Das schlimme Jahr" von Franz Fühmann


DVD-Cover

Jahr: 1965 - 66 / 1971
Drehbuch: Ralf Kirsten
Mitarbeit: Jochen Nestler, Manfred Freitag
Regie: Ralf Kirsten
Kamera: Robert Baberske
Musik: André Asriel
 
DVD: Icestorm
FSK: ohne Altersbegrenzung
Laufzeit: 60 min
 
Darsteller:
Fred Düren, Erika Pelikowsky, Erik S. Klein, Walter Lendrich, Agnes Kraus, Heidemarie Wenzel, Frank Schenk, Carola Schirmer, Berko Acker, Gerd Alverdes, Theodor Klubsch, Christa Michaelsen, Karl Paustian, Uwe Leonhardt, Gerd Unger, Gerhard Hubert, Gerd Jurgons u.a.

Inhalt:
Es geht um einen Tag im Leben Ernst Barlachs (Fred Düren), den 24. August 1937; um einen Tag der Selbstverständigung, einen Tag kritischer Selbstanalyse. In der Nacht vorher raubten Unbekannte aus dem Dom zu Güstrow eine der ausdrucksstärksten Kunstschöpfungen Barlachs, den "Schwebenden Engel", der seit jener Nacht verschwunden bleibt.

"Wissen meine Figuren mehr als ich?", fragt Barlach in einer Szene des Films. Man hatte ihn zum freiwilligen Austritt aus der Akademie der Künste gedrängt und selbst seine Ehrenmale für die Opfer des Weltkrieges beschlagnahmt oder vernichtet. Vereinsamt und isoliert steht dieser große Künstler vor dem Ende seiner Tage, ahnend, dass seine künstlerische Heimat links war.
(Quelle: www.filmportal.de)

Auch "Der verlorene Engel" war zunächst dem berüchtigtem 11. Plenum zum Opfer gefallen. Als Grund wurde die „verwaschene philosophische Konzeption“, die „indifferente humanistische Aussage“ und die fehlende „Rücksicht auf Publikumswirksamkeit“ angegeben. Erst 1971 kam dann eine verstümmelte Fassung zur Aufführung in der DDR.

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