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Vera Oelschlegel
(eigentlich Vera Franziska Oelschlegel)


Progress Star-Postkarte Nr 33 / 63
(Foto: © Deutscher Fernsehfunk / Nerlich)

Geburtsdatum: 05.06.1938 in Leipzig
 
Kurzbiographie: - Tochter des Kaufmanns Gottfried Oelschlegel und der Journalistin Ruth Oelschlegel
- besuchte von 1946 bis 1950 die Helmholtzschule und absolvierte 1957 ihr Abitur an der Thomasschule in Leipzig
- studierte danach von 1957 bis 1960 an der Fakultät Schauspiel der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg
- arbeitete von 1960 bis 1961 am Theater in Putbus
- 1961 bis 1974 Mitglied des Ensembles des Deutschen Fernsehfunks
- war 1966 Gründungsmitglied des "Ensembles 66"
- war 1976 an der Gründung des experimentierfreudigen und in der DDR nicht unumstrittenen Theaters im Palast (TiP) beteiligt, dessen Intendantin sie bis 1990 war
- arbeitete außerdem als Regisseurin
- war ab 1981 Dozentin an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und unterrichtete eine Meisterklasse für Schauspiel
- wurde dort 1984 Honorarprofessorin für Schauspiel
- wurde als Schauspielerin und Sängerin vor allem durch ihre Brecht-Interpretationen auch international bekannt und trat mit ihrem "Ensemble 66" in 37 Ländern auf
- veranstaltete am TiP auch Kunstausstellungen und Dichterlesungen sowie Komponisten-Portraits u.a. mit Günter Grass, Christoph Hein und Stefan Heym
- 1991 wurde das Tourneetheater Theater des Ostens Berlin gegründet, mit dem sie als Prinzipalin, Regisseurin und Schauspielerin unterwegs war und das sie bis 2013 leitete; das Theater gab im Januar 2013 seine letzte Tournee und wurde danach aufgelöst
- publizierte 1991 ihre Autobiografie unter dem Titel "Wenn das meine Mutter wüsst"
- war in erster Ehe (1961 - 1967) mit Schriftsteller und Regisseur Günther Rücker verheiratet, in zweiter Ehe (1971 - 1976) mit dem Schriftsteller und Ex-Präsidenten des DDR-Schriftstellerverbandes Hermann Kant und in dritter Ehe mit SED-Politbüromitglied Konrad Naumann
- lebte von 1988 bis 2006 mit Drehbuchautor Gregor Edelmann zusammen
- ist seit 2008 mit dem Züricher Architekten und Stadtplaner Fritz Stuber liiert
- erhielt mehrere hohe staatliche Auszeichnungen der DDR, u.a. den Vaterländischen Verdienstorden in Gold
 
Filmographie:
1956 Klotz am Bein
1958 / 59 Der kleine Kuno
1960 Der schweigende Stern (DDR / Polen)
1962 Tote reden nicht
1962 / 63 Der Dieb von San Marengo
1963 Verliebt und vorbestraft
Die Spur führt in den 7. Himmel (TV-Serie)
Carl von Ossietzky (TV)
1964 Schwarzer Samt
1966 / 67 DEFA 70 (Kurz-Spielfilm)
1967 Die gefrorenen Blitze
Brennende Ruhr (TV)
Turlis Abenteuer
1968 Treffpunkt Genf (TV-Zweiteiler)
12 Uhr mittags kommt der Boss
Stunde des Skorpions (TV-Mehrteiler)
1969 Käuzchenkuhle
Rendezvous mit unbekannt (TV-Serie)
1970 Der rote Reiter
1971 Dornröschen
Istanbul-Masche (TV)
Das letzte Wort (TV)
1972 Vera Oelschlegel singt (TV)
1974 Der nackte Mann auf dem Sportplatz
Die Mission


mit Alfred Müller in "Die gefrorenen Blitze; 1. Teil - Zeil: Peenemünde" (1967)

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