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Die Taube auf dem Dach

DEFA-Spielfilm der Arbeitsgruppe "Babelsberg"


DVD-Cover
(Plakat-Gestaltung gleich)

Jahr: 1972 / 73
Szenarium: Iris Gusner, Regine Kühn (Mitarbeit)
Regie: Iris Gusner
Kamera: Roland Gräf
Musik: Gerhard Rosenfeld
 
DVD: Icestorm
FSK: ohne Altersbegrenzung
Laufzeit: 90 min
 
Darsteller:
Heidemarie Wenzel, Günter Naumann, Andreas Gripp, Annelene Hischer, Christian Steyer, Erika Köllinger, Monika Lennartz, Lotte Loebinger, Heinz Scholz, Herbert Köfer, Hilmar Baumann, Wolfgang Greese, Jürgen Klauß, Katrin Martin, Christa Löser, Helmut Gauß, Simon Harik, Margarethe Taudte, Willi Neuenhahn, Günter Rüger, Inken Gusner, Amina Gusner

Synchronsprecher:
Irén Sütö (Inge Keller, Frau Dr. Sommer)

Inhalt:
Linda Hinrichs (Heidemarie Wenzel) ist ledige Bauleiterin. Sie stellt sich viele Fragen über die Liebe. So z.B. ob sich romantische Vorstellungen vom Glück und die Realität vereinen lassen. Auf einer Baustelle lernt die Mecklenburgerin zwei völlig unterschiedliche Männer näher kennen.
Baubrigadier Böwe (Günter Naumann) hilft moderne Plattenbauten im Süden der Republik zu errichten. Es ist nicht seine erste baustelle. Er reist viel umher, doch seinen Platz im Leben hat er immer noch nicht gefunden. Böwe macht Linda einen Heiratsantrag. Doch die ist sich nicht sicher. Daraufhin betrinkt sich Böwe erst einmal.
Der zweite Mann, den Linda dort kennenlernt ist der Student Daniel (Andreas Gripp). Linda ist von seiner Spontanität und seinem Idealismus fasziniert. Während einer Tanzveranstaltung sammelt Daniel Spenden für Vietnam. Als ihm vorgeworfen wird, er würde die Spendengelder für sich selbst behalten, reagiert er handgreiflich.
Beide Männer berühren in Linda viele Fragen, die sie sich auch über ihr eigenes Leben stelt.

Iris Gusners Film weurde 1973 nicht freigegeben. Dies kam einem Verbot gleich. Da er aber nicht zu den Verbotsfilmen des 11. Plenums gehörte, spielte "Die Taube auf dem Dach" 1990 zunächst noch keine Rolle. Im gleichem Jahr fand Roland Gräf im DEFA-Studio für Spielfilme eine farbige Arbeitskopie im sehr desolatem Zustand. Er ließ davon ein Duplikatnegativ in Schwarz / Weiß herstellen. Die davon gezogene Positivkopie wurde am 7. Oktober 1990 im Berliner Kino "Babylon" uraufgeführt.
Tragischerweise gingen danach sowohl Arbeitskopie, Duplikatnegativ als auch die Kino-Kopie verloren. Die Suche danach war zunächst erfolglos. Erst im November wurde in den Kellerräumen des ehemaligen Kopierwerkes das S/W-Duplikatnegativ wieder gefunden. 2010 wurde der Film dann restauriert und ist seitdem im Verleih von "defa-spectrum".

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