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Rolf Losansky


Geburtsdatum: 18.02.1931 in Frankfurt / Oder;
gestorben am 15.09.2016

 
Kurzbiographie: - Sohn des Schriftenmalers Alfred Losansky und dessen Ehefrau Luise (Krankenschwester)
- absolvierte nach Schulbesuch in Frankfurt / Oder und Krumbach (Schwaben) 1946 - 1949 eine Buchdruckerlehre in Frankfurt / Oder
- von 1950 bis 1953 an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Berlin
- konnte sich in seiner Berufswahl zunächst nicht recht entscheiden
- studierte zunächst drei Semester Medizin an der Humboldt-Universität zu Berlin
- organisierte dann im Pionierpark in der Berliner Wuhlheide als pädagogischer Mitarbeiter Großveranstaltungen und Volksfeste
- von 1955 bis 1960 Studium an Deutschen Hochschule für Film & Fernsehen in Potsdam-Babelsberg in der Fachrichtung Regie bei Martin Hellberg, Kurt Maetzig, Richard Groschopp und Andrew Thorndike
- unterstütze schon während des Studiums Wera und Claus Küchenmeister bei der Auswahl von Kindern für deren Dokumentarfilm "Träumt von morgen" (1956)
- assiestierte außerdem Amelie und Andrew Thorndike bei Archiv-Recherchen für den Dokumentarfilm "Unternehmen Teutonenschwert" (1958) sowie den Regisseuren Joachim Hadaschik und Ivo Toman (CSSR) bei den Arbeiten zum Dokumentarfilm über die 1. Sommerspartakiade in Leipzig
Losanskys Dokumentarfilm "Soldat und Sportler" (1959) war dessen Abschlussfilm, mit dem er neben einer theoretischen Arbeit 1960 sein Diplom erwarb
- begann 1961 als Regieassistent bei Frank Beyer ("Königskinder") und Günter Reisch ("Ach, du fröhliche...")
1962 / 63 folgte seine Debütfilm "Geheimnis der 17" über 11jährige Amateurhistoriker, die eine Husitenburg erforschen
- erhielt nach seinem Kinderfilm "Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen" einen Regievertrag beim DEFA-Studio für Spielfilme
- es folgten zwei weniger erfolgreiche Filme für Erwachsene
- knüpfte danach zusammen mit Drehbuchautor Günter Mehnert an ihren Debütfilm an und inszenierten weitere Filme, die die Probleme von Kindern und Jugendlichen zum Thema hatten
- Losansky und Mehnert inszenierten insgesamt 7 Filme zusammen
- Losansky (und auch Mehnert) trennte in seinen Filmen nicht die Welt der Kinder / Jugendlichen von der Erwachsenenwelt, da beides für Losansky nie getrennt, sondern immer nur zusammen existieren konnte
- arbeitete neben Günter Mehnert auch mit anderen Autoren zusammen, insbesondere mit Autorin / Szenaristin Christa Kožik
- neben den jungen Laiendarstellern in seinen Filmen, die z.T. mit erheblichen technischen Aufwand entstanden, setzte Losansky auch immer populäre Darsteller ein; u.a. Dieter Franke, Rolf Hoppe, Barbara Dittus oder Rolf Ludwig
- arbeitete seit 1968 wiederholt mit Kameramann Helmut Grewald zusammen
- blieb nach der Wende dem Kinder- / Jugendfilm-Metier treu und inszenierte noch drei Filme
- reiste später mit seinen Filmen durch die ganze Werlt und inszenierte auch am Theater (z.B. "Zwerg Nase") in Altenburg und Gera
- leitete außerdem Drehbuch-Seminare
- rief 2005 ein Projekt unter dem Namen "Die Kinder von Potsdam" ins Leben; Ergebnis soll(te) ein dokumentarischer Film über das Miteinander im Potsdamer Stadtteil Stern aus Sicht von Jugendlichen sein
- lebte in Potsdam und hat zwei Kinder
Filmographie:
1957 Eis-Etüde (Regie; Kurz-Dokumentarfilm)
1959 Soldat und Sportler (Regie; Kurz-Dokumentarfilm)
1961 Das hölzerne Kälbchen (Darsteller)
1962 Königskinder (Regie-Assistenz, Darsteller)
Ach, du fröhliche... (Regie-Assistenz)
1963 Geheimnis der 17 (Regie, Drehbuch-Mitautor)
1963 Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen
(Regie, Drehbuch-Mitautor, Darsteller)
1964 Das Stacheltier: Motorradhelden
(Kurzfilm-Reihe; Regie + Drehbuch)
Als Martin 14 war (Darsteller)
1967 Der Revolver des Korporals (Regie, Drehbuch-Mitautor)
1968 Im Himmel ist doch Jahrmarkt (Regie)
1971 Hut ab, wenn du küßt! (Regie)
Euch werd ich´s zeigen (Regie)
1974 ... verdammt, ich bin erwachsen... (Regie, Drehbuch)
1975 Blumen für den Mann im Mond (Regie, Drehbuch)
1977 Ein Schneemann für Afrika (Regie)
1978 Achillesferse (Regie, Drehbuch)
1981 Der lange Ritt zur Schule (Regie)
1983 Moritz in der Litfasßsäule (Regie, Drehbuch nach Christa Kožik)
Film-Salabim (Kinder-Dokumentarfilm; Mitwirkung)
1985 Weiße Wolke Carolin (Regie)
1986 Das Schulgespenst (Regie, Drehbuch)
1988 Zuckertütenzeit (TV; Regie)
Abschiedsdisco (Regie, Drehbuch)
1992 Hier und jetzt (TV; Regie für eine Episode)
1993 Zirri - Das Wolkenschaf (Regie, Drehbuch)
1996 Friedrich und der verzauberte Einbrecher
(Regie, Drehbuch mit Christa Kožik)
1999 Hans im Glück (Regie, Drehbuch-Mitautor)

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