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Nackt unter Wölfen

DEFA-Literaturverfilmung der Gruppe "Roter Kreis"
nach dem gleichnamigen Roman von Bruno Apitz

Plakat Nackt unter Wölfen
Plakat

Jahr: 1962 / 63
Drehbuch: Bruno Apitz
Regie: Frank Beyer
Kamera: Günter Marczinkowsky
Musik: Joachim Werzlau
 
Laufzeit: 124 min
DVD: Icestorm
FSK: ab 12 Jahre (DDR P14)
 
Darsteller:
Erwin Geschonneck, Fred Delmare, Armin Mueller-Stahl, Gerry Wolff, Boleslaw Plotnicki, Viktor Awdjuschko, Krystyna Wójcik; Erik S. Klein, Peter Sturm, Herbert Köfer, Angela Brunner, Hans Hardt-Hardtloff, Edwin Marian, Dieter Wien, Willi Schrade, Joachim Tomaschewsky, Gerd Ehlers, Werner Dissel u.a.

Inhalt:
Wenige Wochen vor der Befreiung kommt der Pole Jankowski (Boleslaw Plotnicki) mit einem Transport ins KZ Buchenwald. Er trägt einen Koffer bei sich, den er nicht aus der Hand geben will. Die in der Effektenkammer arbeitenden Häftlinge Pippig (Fred Delmare) und Höfel (Armin Mueller-Stahl) erschrecken zutiefst, als sie ein Kind in dem Koffer entdecken. Das Kind im Lager zu verbergen, ist nicht nur äußerst schwierig, es gefährdet auch die Arbeit der illegalen Widerstandsgruppe. Nachdem das Kind mehrere Tage in der Effektenkammer versteckt wurde, entscheidet der Leiter der illegalen KP-Organisation schweren Herzens, den Polen und das Kind mit dem nächsten Transport ins Vernichtungslager zu schicken. Der Lagerälteste, Walter Krämer (Erwin Geschonneck), läßt es jedoch nicht zu, und er findet viele Helfer, die mit Mut und Einfallsreichtum der SS die Stirn bieten und der Menschlichkeit zu einem Sieg verhelfen. Es gelingt ihnen, das Kind zu retten.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

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