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Mord ohne Sühne

DEFA-Literaturverfilmung der künstlerischen Arbeitsgruppe "Solidarität"
nach dem Roman "Im Namen des Volkes" von Theo Harych


Plakat

Jahr: 1961 / 62
Drehbuch: Joachim Barckhausen, Alexander Graf Stenbock-Fermor
Regie: Carl Balhaus
Kamera: Peter Krause
Musik: Wolfgang Hohensee
 
Laufzeit: 87 min
 
Darsteller:
Günther Simon, Johanna Clas, Wojciech Siemion, Karla Runkehl, Manja Behrens, Wilhelm Koch-Hooge, Horst Schönemann, Erik S. Klein, Johannes Arpe, Fred Delmare, Otto Krieg-Helbig, Rudolf Ulrich u.a.

Inhalt:
Der Film entstand nach einem authentischen Fall aus den 1920er Jahren. Oberlandjäger Heinz Lippert (Günther Simon) verhaftet den polnischen Landarbeiter Jakubowski (Wojciech Siemion), weil dieser ein Kind - seinen angenommenen Sohn - ermordet haben soll. Trotz nur unzureichender Indizien bringt Staatsanwalt Becker (Horst Schönemann) den Fall vor Gericht. Jakubowski wird zum Tode verurteilt, denn das Urteil gegen den "polnischen Mörder" passt zur Propaganda der damaligen Zeit.
Lippert versucht, ermutigt durch den kommunistischen Redakteur Hartmann (Erik S. Klein), die Urteilsverstreckung zu verhindern und kann sogar den wahren Mörder ermitteln. Doch es ist vergebens - das Urteil wurde vorzeitig vollstreckt.
Nach der Machtergreifung der Nazis lässt der Staatsanwalt Becker, der inzwischen SS-Führer geworden ist, die Männer, die den wahren Sachverhalt aufdeckten, verhften. Lippert schließt sich nun im Untergrund den Widerstand gegen den Faschismus an.


Progress Filmprogramm, Nr. 52 / 62

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