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Manja Behrens


Star-Postkarte Ross-Verlag

Geburtsdatum: 1204.1914 in Dresden;
gestorben am 18.01.2003 in Berlin
 
Kurzbiographie: - geboren als Tochter eines Rechtsanwalts und Notars sowie der königlich-sächsischen Hofschauspielerin Maria Lichtenegg
- studierte zunächst Englisch in Prag, musste dieses Studium jedoch aus finanziellen Gründen vorzeitig beenden
- arbeitete dann bis 1935 als Zahnarzthelferin und nahm nebenher ab 1930 privaten Schauspielunterricht bei Waldemar Staegemann und später bei Erich Ponto
- debütierte 1935 am Dresdener Staatsschauspiel im Theaterstück "Und Pippa tanzt", wodurch sie über Nacht zu einer gefragten Darstellerin wurde
- war mit kurzen Unterbrechungen von 1935 bis 1953 am Dresdener Staatsschauspiel engagiert
- bekam mit Hilfe des österreichischen Schauspielers Adolf Wohlbrück von der Tobis einen Filmvertrag für "Stärker als Paragraphen" (1936) angeboten
- nach ihrer zweiten Filmrolle überwarf sie sich mit Joseph Goebbels und kehrte nach Dresden ans Theater zurück
- spielte nach dem II. Weltkrieg zunächst weiter in Dresden, ab 1952 am "Theater am Schiffbauerdamm" in Berlin und von 1953 bis 1967 an der Berliner Volksbühne
- lernte dort ihren späteren Ehemann, den Bühnenbildner Karl von Appen, kennen, den sie 1958 heiratete
- spielte parallel zu ihrer Bühnentätigkeit in DEFA- und Fernsehproduktionen mit, wie z.B. Konrad Wolfs "Sonnensucher" (1957) und Frank Beyers "Karbid und Sauerampfer" (1964)
- als Mitte der 1960er Jahre durch den britischen Historiker Hugh Trevor-Rope ihre ehemalige Liebesbeziehung zur Nazi-Größe Martin Bormann aufgedeckt wurde, folgte ein fast 20jähriges Filmverbot
- wirkte trotz des Filmverbots, das bis 1980 bestand, dennoch vereinzelt in kleineren Filmrollen des DFF mit
- wechselte 1967 an das Berliner Maxim-Gorki-Theater, wo sie fast 25 Jahre bis zur Wende auf der Bühne stand
- seit 1980 folgten größere Filmrollen auch im westdeutschen Fernsehen
- daneben auch Gastrollen am Burgtheater Wien, am Staatstheater Bern und am Stadttheater Ingolstadt
- widmete sich nach der Wende neben ihren Theaterauftritten u.a. auch Vortragsreisen
- verwaltete nach dem Tod ihres mannes dessen Nachlass und bewahrten u.a das Modell des von Helene Weigel gezogenen Marketenderwagens aus Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" vor der Vernichtung
- wurde auf dem Waldfriedhof Weißer Hirsch in Dresden neben ihren Mann beigesetzt
 
Filmographie:
1936 Stärker als Paragraphen
Susanna im Bade
1948 Auf eigenen Füßen (SBZ; Kurz-Dokumentarfilm)
1957 Gejagt bis zum Morgen
1958 / 72 Sonnensucher
1959 Ehesache Lorenz
1960 Seilergasse 8
1960 Kirmes (BRD)
Das Leben beginnt
Die Neuberin (BRD, TV)
1961 Mord ohne Sühne
Das Film-Magazin Nr. 3: Stelldichein bei Huckebein; Ep. 7
1963 Die Affäre Heyde-Sawade (TV)
Rauhreif (TV)
1964 Karbid und Sauerampfer
Tolles Geld (TV)
1972 Der Fall des Prinzen von Arenberg (TV)
1974 Maria (TV)
1978 Das gewöhnliche Wunder (TV)
1979 Die Ringe aus Zinn (TV)
1980 Nicht verzagen, Trudchen fragen (TV)
1987 Verzeihung - wie kommen Sie in mein Bett (TV)
Stielke, Heinz, fünfzehn...
1988 Polizeiruf 110: Der Mann im Baum (TV-Reihe)
1989 Testamente (TV)
1990 Klein, aber Charlotte (TV-Serie)
1992 Im Sog der Angst (TV)
Dead Flowers (Österreich)
Das große Fest (TV)


mit Siegfried Ewert und Wolfgang Obst in "Gejagt bis zum Morgen" (1957)

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