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Der Kahn der fröhlichen Leute

musikalischer DEFA-Lustspielfilm
(Literaturverfilmung)

Plakat Der Kahn der fröhlichen Leute

Jahr: 1950
Drehbuch: Richard Nicolas, Adolf Hannemann, Hans Heinrich
Regie: Hans Heinrich
Kamera: Fritz Lehmann
Musik: Horst Hanns Sieber
 
Laufzeit: 89 min
FSK: ab 12 Jahre
 
Darsteller:
Petra Peters, Fritz Wagner, Joachim Brennecke, Paul Esser, Werner Peters, Alfred Maack, Maly Delschaft, Herbert Kiper, Inge v. d. Straaten, Albert Venohr, Joachim Lupa, Gustav Püttjer u.a.

Inhalt:
Lange musste sich die noch nicht volljährige Marianne Butenschön (Petra Peters) mit Behörden und anderen Schiffern "herumschlagen", bevor sie den Motorkahn "Eintracht", den sie von ihren verstorbenen Eltern geerbt hat, behalten durfte. Erst als Onkel August Klette (Alfred Maack) als Vormund einspringt, hat sie es geschafft. Klette besitzt die notwendigen Papiere zum Führen des Elbkahnes. Beide können Michel Staude (Fritz Wagner) als Maschinisten gewinnen und so geht es auf zur ersten Fahrt.
Doch schon bald treten erste Schwierigkeiten auf. Während eines dörflichen Tanzvergnügens kommt es zum Krach zwischen Marianne und Michel, der das Mädchen liebt. Michel verlässt daraufhin das Schiff. Nun sitzen Onkel August und Marianne ohne Maschinisten, dafür aber mit störrischem Motor da, mit dem beide nicht zurecht kommen.
Die drei Musiker, die am Vorabend zum Tanz aufspielten, wollen die Elbe entlang in eine größere Stadt, wo sie sich ein Engagement erhoffen. Einer von ihnen ist gelernter Maschinenschlosser. Mit seiner Hilfe gelingt es den Kahn wieder flott zu machen. Zum Dank nehmen Marianne und Klette die drei Musiker mit.
Doch dann streift Klette eine der Buhnen mit dem Schiff. Ausgerechnet streikt in diesem Moment auch wieder der Motor. Antriebslos treibt die "Eintracht" auf eine Eisenbahnbrücke zu.
Kapitän Woitsch (Herbert Kiper) kommt der "Eintracht" mit seinem Dampfer "Sturmvogel" zu Hilfe und bugsiert den Elbkahn aus der Gefahrenzone. An Bord der "Sturmvogel" ist auch Michel. Da der Musiker-Motorenschlosser nicht mehr mit dem Motor der "Eintracht" klarkommt, springt Michel ein. Wortlos und voller Eifersucht behebt er zwar den Schaden, verlässt aber danach ebenso wortlos wieder die "Eintracht".

In Hamburg angekommen, beginnt der Kampf um eine Fracht. Eine Fracht will man Marianne nur geben, wenn sie - wie andere Schiffer auch - unter Tarif fährt. Marianne wehrt sich mit all ihrer Energie dagegn. Es gelingt ihr, die Fracht zum Normaltarif zu bekommen. Ihr Kontrahent Zinke (Joachim Lupa), glaubt, Marianne hätte ihn unterboten und verklagt sie deshalb bei der Schiffergenossenschaft. Diese Klage muss er aber natürlich verlieren. Mariannes Ansehen unter den Schiffer steigt erheblich und lässt sie zum vollwertigen Mitglied ihrer Genossenschaft werden.
Aber da ist immer noch die Sache mit Michel und dessen Eifersucht auf einen der drei Musiker, die bislang immer noch kein Engagement gefunden haben. Im Schiffer-Lokal von Menz kommt es dann zu einer wilden Prügelei. Danach aber endet dann doch noch alles friedlich und im Guten.

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