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Katja Paryla
(eigentlich Katharina Paryla)


mit Stefan Lisewski in ihrer wohl bekanntesten Rolle aus lebendig gewordene Geisterbahn-Hexe
in "Spuk unterm Riesenrad"

Geburtsdatum: 25.01.1940 in Zürich
gestorben am: 25.08.2013 in Wölsickendorf (LK Märkisch-Oderland)
 
Kurzbiographie: - Tochter des Schauspielers Emil Paryla, der sich jedoch Emil Stöhr nannte, und dessen Frau Selly
- Cousine der Schauspieler Nikolaus Paryla und Stephan Paryla-Raky
- 1946 übersiedelten die Parylas wieder nach Wien zurück, von wo aus sie 1940 nach der Annektion Österreichs nach Zürich emigriert waren
- zogen 1956 im Zuge des Brecht-Boykotts nach Ost-Berlin, weil Paryla in Österreich keine Engagements mehr bekam
- studierte zunächst an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee (Fachrichtung Modegestaltung), das sie als Diplom-Modegestalterin abschloss
- bewarb sich 1960 an der Staatlichen Schauspielschule Berlin-Schöneweide (spätere Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch"), wo sie von 1961 bis 1963 studierte
- gab ihr Bühnendebüt an der Seite ihres Vaters am Deutschen Theater Berlin in Oldrich Daneks Stück "Die Hochzeit des Heiratsschwindlers" als Milena Andertschowa (1962)
- 1963 holte sie Wolfgang Heinz an die Berliner Volksbühne, 1967 Kurt Veith an das Maxim-Gorki-Theater Berlin
- spielte seit Ende der 1960er Jahre auch in zahlreichen Film- und Fernseh-Produktionen
- erhielt 1973 den Kunstpreis der DDR
- hatte mit zwei beliebten Kinderserien besonderen Erfolg: "Spuk unterm Riesenrad" (1978) und "Spuk im Hochhaus" (1981 / 82)
- war von 1978 bis 1990 Ensemble-Mitglied des Deutschen Theaters in Belin
- anschließend Engagements am Berliner Schillertheater und am Nationaltheater in Weimar
- war von 2004 / 2005 bis zum Ende der Spiel-Saison 2007 / 2008 Schauspiel-Direktorin am Städtischen Theater Chemnitz
- arbeitete seit Spielzeit-Beginn 2008 / 2009 am Düsseldorfer Schauspielhaus
- war Mitglied der Akademie der Künste und lebte in Wölsickendorf bei Bad Freienwalde
- war in erster Ehe mit Schauspieler Kaspar Eichel verheiratet
- ihr Sohn Alexej Paryla (*1969) entstammt der Lebensgemeinschaft mit Schauspieler und Regisseur Alexander Lang; Alexej Paryla ist als Grafiker und Bühnenbildner tätig
- lebte zuletzt mit dem Schauspieler Ivan Gallardo zusammen
Filmographie:
1963 Die Spur führt in den 7. Himmel (TV)
1965 Tiefe Furchen (TV; lief auch im Kino)
1967 Die Räuber (TV)
1968 Ich - Axel Cäsar Springer; Teil 3 - Seid nett zueinander
(TV-Mehrteiler)
1968 - 71 Karriere
1969 Geheime Spuren (TV-Serie, 2 Folgen)
1970 Netzwerk
1971 Die Russen kommen
1971 Kennen Sie Urban?
1971 / 72 Januskopf
1972 / 73 Unser täglich Bier (TV)
1975 Die unheilige Sophia (TV)
Zwischen Nacht und Tag
1976 Beethoven - Tage aus einem Leben
1977 / 78 Eine Handvoll Hoffnung
1979 Spuk unterm Riesenrad
(TV-Serie; lief als Zweiteiler auch im Kino))
P.S.
Karlchen, durchhalten (TV)
1980 Polizeiruf 110: Der Einzelgänger (TV-Reihe)
Levins Mühle
1980 - 82 Hotel Polan und seine Gäste (TV)
1981 / 82 Generalprobe (TV)
1982 Spuk im Hochhaus (TV-Serie)
1985 Die Rundköpfe und die Spitzköpfe (TV-Theater-Aufzeichnung)
1989 Ich, Thomas Müntzer, Sichel Gottes (TV)
1991 Stein
1992 Die Verfehlung

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