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Januskopf

DEFA-Spielfilm der Gruppe "Johannisthal"


Progress Filmprogramm "Film für Sie" Nr. 64 / 72

Jahr: 1971 / 72
Drehbuch: Helfried Schreiter
Regie: Kurt Maetzig
Kamera: Werner Bergmann, Jürgen Brauer
Musik: Karl-Ernst Sasse
 
Laufzeit: 92 min
 
Darsteller:
Armin Mueller-Stahl, Viktor Awdjuschko, Norbert Christian, Galina Polskich, Katja Paryla, Micaëla Kreißler, Hannes Stelzer, Mathilde Danegger u.a.

Inhalt:
Der 63jährige Biologe und Biochemiker Professor Hülsenbeck (Norbert Christian) verweigert seine wissenschaftliche Mitarbeit an einem humangenetischen Forschungsprojekt der sozialistischen Staaten, für das ihn die DDR-Regierung vorgesehen hat. Er hatte geschworen, sich nie wieder an Forschungen zu beteiligen, die zum Schaden der Menschheit mißbraucht werden können, und er möchte seinen gleichgesinnten Kollegen im Westen nicht in den Rücken fallen.
Aus Gewissengründen hatte er 1935 Nazi-Deutschland verlassen, nach 20jähriger Arbeit in den USA wurde ihm bewußt, daß seine Forschung auch hier inhumanen Zwecken dient. Nach einem kurzen Aufenthalt in Stuttgart kam er mit seiner Frau (Katja Paryla) in die DDR, in dem Glauben, hier mit ruhigem Gewissen arbeiten zu können. Und nun dieser Auftrag.
In konfliktreichen Auseinandersetzungen, vor allem mit dem DDR-Staatssekretär Brock (Armin Mueller-Stahl) und dem sowjetischen Minister Slatkow (Viktor Awdjuschko), erkennt Hülsenbeck das grundsätzlich andere Verhätnis der sozialistischen Gesellschaft zur Wissenschaft. Der Besuch bei einem westdeutschen Kollegen und Freund gibt den letzten Anstoß, seine Entscheidung zu korrigieren.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

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