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Jadup und Boel

DEFA-Gegenwartsfilm der Arbeitsgruppe "Babelsberg"


Plakat

Jahr: 1980 / 88
Drehbuch: Rainer Simon
Regie: Rainer Simon
Kamera: Roland Dressel
Musik: Reiner Bredemeyer
 
Laufzeit: 104 min
FSK: ohne Altersbegrenzung
DVD: Icestorm
 
Darsteller:
Kurt Böwe, Katrin Knappe, Gudrun Ritter, Timo Jacob, Käthe Reichel, Franciszek Pieczka, Michael Gwisdek, Horst Lebinski, Rolf Martin-Krukenberg, Christian Böwe, Inga Kaltenhäuser, Uta Rauchfuß, Susanne Wisniewski, Dieter Bellmann, Evelyn Cron, Christian Grashof, Bernd Herold, Siegfried Hilbig, Heide Kipp, Dirk Nawrocki, Anette Roth, Erdmute Schmidt-Christian, Heidemarie Schneider, Berthold Schulze, Manfred Zetzsche, Gert Gütschow, Hildegard Alex, Günter Junghans, Thomas Neumann, Eckhard Becker, Gertraud Kreißig, Katrin Martin, Carin Abicht, Roland Kuchenbuch, Franz Viehmann, Roland Reuter, Karin Beewen, Ilse Bastubbe u.a.

Inhalt:
Das Richtfest für eine neue Kaufhalle steht an. Nebenan stürzt eine alte Kate in sich zusammen. Aus deren Trümmern bringen die Bauarbeiter eine Marxismus-Broschüre aus den Anfangsjahren der DDR zutage. In dieser Broschüre ist eine Widmung des heutigen Bürgermeisters Jadup (Kurt Böwe) für ein Mädchen namens Boel (Katrin Knappe) enthalten. Erinnerungen werden wach.
Boel war als Flüchtling hier mit ihrer Mutter gestrandet. Für Jadup wollte das Mädchen schön sein, wollte die Warzen an ihren Händen loswerden. Einer, der heute noch lebt, nutzte diese Situation aus. Boel wurde vergewaltigt.
Da Jadup sich (wie alle) nur für Tat und Täter und die politischen Auswirkungen interessiert, nicht aber für das Schicksal des Mädchens, verschwindet Boel.

Rainer Simons "Jadup und Boel" brauchte 8 Jahre bis er endlich 1988 in der DDR uraufgeführt wurde. Obgleich die Zulassung für den Film bereits vorlag, wurde diese am 22. April 1983 wieder zurückgezogen, nach dem die Premiere immer wieder verschoben worden war.
"Jadup und Boel" war der letzte DEFA-Film, der nach seiner Fertigstellung (vorerst) im Archiv verschwand.


DVD-Cover

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