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Des Henkers Bruder

historischer DEFA-Spielfilm der Arbeitsgruppe "Berlin"


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Jahr: 1978 / 79
Drehbuch: Walter Beck, Brigitte Kirsten
Regie: Walter Beck
Kamera: Günter Heimann
Musik: Günther Fischer
 
Laufzeit: 84 min
 
Darsteller:
Frank Grunwald, Gunter Friedrich, Thomas Wolff, Holger Mahlich, Fred Delmare, Walter Lendrich, Rita Feldmeier, Brigitte Krause, Gisela Leipert, Jens Leubner, Hans Klering, Gerry Wolff, Ottofritz Gaillard, Kaspar Eichel, Jürgen Huth, Leon Niemczyk, Waltraut Kramm, Hans-Eberhard Gäbel, Helmut Schreiber, Günter Rüger, Jürgen Sebert, Frank Ciazynski, Eckhard Bilz, Pedro Hebenstreit, Uwe Wardeck, Joachim Schönitz, Alfred Steinbrenner, Manfred Ott, Jörg Gillner, Gunter Sonneson, Alfred Lux, Michael Christian, Evamaria Heyse, Peter Friedrichson, Toralf Schulz, Detlef Bierstedt, Klaus-Dieter Klebsch, Peter Pauli, Irmgard Bringer, Kurt Götz, Friedrich Oberhof, Hannes Stelzer, Holm Henning Freier, Dieter Wien u.a.

Inhalt:
Der Bauernsohn Christoph Herlinger (Frank Grunwald) lebt im Deutschland des 16. Jahrhunderts. Seine Familie ist sehr arm. Um das Notwendigste zum Essen zu besorgen, muss sein Vater (Walter Lendrich) die Kuh verkaufen. Doch das kann er im eigenen Dorf nicht. Sein älterer Sohn (Holger Mahlich) ist in die Stadt gegangen und hat sich dort als Henker verdingt. Seitdem wird Herlinger von den anderen Dorfbewohnern gemieden.
So ziehen Vater und Christoph los. In einem Wirtshaus unterwegs betrinkt sich der Vater und kann danach die Zeche nicht bezahlen. Somit gehört die Kuh nun dem Wirt (Joachim Schönitz). Zwei Fuhrmänner, Joß (Gunter Friedrich) und Heronymus (Thomas Wolff), helfen dem Jungen, den Vater nach Hause zu bringen.
Auf dem Nachhauseweg werden sie versehentlich von Gefolgsleuten des Burgherrn von Scharfenstein (Frank Ciazynski) überfallen, doch eigentlich galt der Überfall einem reichen Kaufmann, der in die gleiche Richtung fuhr. Christian und die Fuhrleute wehren sich erfolgreich und nehmen den Sohn des Grafen als Geisel. Aber die Rache der Scharfensteins ist furchtbar. Sie stecken Christophs Elternhaus in Brand, wobei seine Familie ums Leben kommt.
Joß und Heronymus nehmen sich des Jungen an. Sie lehren ihn als Bauer zu arbeiten sowie das Lesen, Schreiben und Fechten. Schließlich wird Christoph in den Geheimbund der Bauern gegen die Fürstenherrschaft aufgenommen und gerät bei einer Vorbereitungsaktion für den Aufstand in Gefangenschaft. Jetzt steht Christoph seinem Bruder, dem Henker gegenüber. Dieser ist über das Schicksal seiner Familie erschüttert, andererseits aber erzürnt darüber, auf wessen Seite Christoph kämpft.
Der Junge wird heimlich freigelassen. Doch der Bauernaufstand wird niedergeschlagen, denn gegen die Übermacht der gut ausgerüsteten Fürsten-Söldner haben die Bauern keine Chance.

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