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Hans Röckle und der Teufel
DEFA-Märchenfilm


Film für Sie Nr.

Jahr: 1974
Drehbuch: Gudrun Deubener
Regie: Hans Kratzert
Kamera: Wolfgang Braumann
Musik: Günther Fischer
 
Laufzeit: 78 min
FSK keine Alterbeschränkung
Darsteller:
Rolf Hoppe, Peter Aust, Herbert Köfer, Simone von Zglinicki, Matthias Günther, Christa Lehmann, Regina Beyer, Helmut Schreiber, Joe Schorn, Pedro Hebenstreit, Klaus Ebeling, Theresia Wider, Jörg Hochschild, Karl Maschwitz, Kathrin Haseloff, Gerd Lübbert, Peter Heiland, Renate Wendel, Gisela Asbach, Brunhild Lautenbach-Seifert, Ute Wisznawitzki, Viet-Peter Treuholz, Klaus Galler, Janus Rehor, Herbert Hoffmann, Alexander Onody, Jürgen Nass u.a.

Inhalt:
Als Puppenspieler und Erfinder Hans Röckle (Rolf Hoppe) von einer Reise zurückkehrt erhält er Besuch vom Teufel Flammfuß. Flammfuß (Peter Aust) will mit Hans einen Vertrag abschließen, weil er hofft, so die Seele des intelligenten Hans Röckle zu gewinnen. Dafür soll Röckle Zauberkraft vom Teufel bekommen. ASllerdings darf er sich jedes Ding nur einmal erschaffen, darf sich kein Geld wünschen und muss sich regelmäßig neue Dinge wünschen. Wünscht sich Röckle sich nicht innerhalb von siebenmal sieben Stunden nichts Neues, gehört seine Seele dem Teufel. Kurz vor Vertragsabschluss handelt Flammfuß noch eine weitere Bedingung aus: Hin und wieder will er sich von Röckle gewünschte Dinge für seine resolute Großmutter (Christa Lehmann), der Ellermutter, mitnehmen dürfen. Röckle ist einverstanden und unterzeichnet den Vertrag.
FGür sich selbst wünscht Röckle sich nichts. Er will nur seiner Umwelt Gutes tun, so für die mittellose Weißnäherin Luisa (Simone von Zglinicki) einen Nähkasten, der mit einem Zauberspruch selbstständig Kleidung näht, oder für ihren Freund Jacob (Matthias Günther) eine Flöte, die beim Spielen Reghen bringt.
Mit ihren erzauberten Kleidungsstücken sorgt Luisa bald für Aufsehen im Dorf. Doch auch der Teufel kommt bald hinter Luisas Geheimnis und nimmt den Nähkasten für seine Großmutter an sich. Zwar kennt Flammfuß den Zauberspruch, der den Nähkasten aktiviert, jedoch nicht Röckles Gegenspruch, der dem Nähen wieder Einhalt gebietet. So quillt die Hölle schon bald vor Stoffen aus dem Nähkasten über und hilflos zaubert Flammfuß den Nähkasten wieder zurück. Aber auch Luisa bringt er auf Dauer kein rechtes Glück. Da sie schneller als die anderen Näherinnen näht, meint ihr Dienstherr Reichenbach (Herbert Köfer), dass das Arbeitspensum zu niedrig und die Preise für die Wäsche zu hoch seien. Daher will er nun allen Näherinnen weniger Geld für ihre Arbeit zahlen.
Jacob dagegen zieht mit seiner Flöte von Dorf zu Dorf, um Regen für die vertrockneten Felder herbei zu spielen. Aber auch er gerät in Schwierigkeiten. Der reiche Landbesitzer will die Flöte von Jacob erwerben, damit nur noch seine eigenen Felder beregnet werden. Jacob weigert sich, die Flöte herzugeben. Man setzt ein Kopfgeld auf ihm aus, das manche Bauern gut gebrauchen können. Auch Flammfuß will die Flöte als Geschenk für seine Großmutter. Kann jedoch mit ihr genauso wenig umgehen wie mit Luisas Nähkasten. Während ein Loch den Regen bringt, bringt ein anderer Sturm und ein verschlossenes drittes Loch bringt Unwetter. Der Teufel vermutet hinter dem verschlossenen Loch den Goldregen und öffnet es. Damit verursacht er jedoch ein großes Unwetter in der Hölle, das sogar die Höllenfeuer zum Erlöschen bringen. Frustriert gibt er die Flöte zurück.
Röckle hat nunmehr eingesehen, dass seine Wünsche seinen Freunden eher Leid zufügt. Deshalb hat er sich schon geraume Zeit nichts mehr gewünscht. Flammfuß frohlockt, denn laut Vertrag gehört Röckle nun ihm. Hans dagegn wünscht sich nun Zeitstiefel, die ihm in das Übermorgenland bringen sollen. Der Teufel holt ihn jedoch wieder zurück in sein Haus und nimmt die Stiefel an sich. Allerdings kennt Flammfuß wieder nicht den rechten Zauberspruch. Entnervt zerreißt der Teufel nun den Vertrag mit Röckle.


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