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Hände hoch oder ich schieße

DEFA-Krimiparodie der Gruppe "Berlin"

Hände hoch oder ich schieße Plakat

Jahr: 1966 / 2009
Drehbuch: Rudi Strahl, Hans-Joachim Kasprzik
Regie: Hans-Joachim Kasprzik
Kamera: Lothar Gerber
Musik: Günter Hauk
 
Laufzeit: 81 min
FSK: ohne Altersbegrenzung
Video / DVD: Icestorm
 
Darsteller:
Rolf Herricht, Hans-Joachim Preil, Gerd E. Schäfer, Herbert Köfer, Eberhard Cohrs, Evelyn Cron, Manfred Uhlig, Hans Klering, Bruno Carstens, Agnes Kraus, Walter Lendrich, Werner Lierck, Edwin Marian, Fred Delmare, Gerd Ehlers, Otto Stark, Zdenek Stepánek, Axel Triebel, Adolf Peter Hoffmann u.a.

Inhalt:
Kleinstadt-Polizist Holms (Rolf Herricht) hat ein recht außergewöhnliches Problem: Die Stadt in der er lebt und arbeitet hat mit die niedrigste Kriminalitätsrate der DDR und somit hat er kaum etwas zu tun. Vor lauter Langeweile verfällt er in Schwermut und sucht Hilfe bei einem Psychiater (Gerd E. Schäfer). Nunja, die Hilfe des Seelenklempners ist nicht wirklich groß, viel wirkungsvoller ist da seine Fantasie, in der er sich als Gangsterjäger nach London träumt.
Ein paar in der kriminalitätsarmen Kleinstadt doch vorhandene Gauner finden schließlich aber doch einen Weg, "ihren" Volkspolizisten zueinem echten Fall zu verhelfen: Sie stehlen das wertvolle Denkmal vom Marktplatz der Stadt...

Obwohl relativ harmlos daher kommend, führten die Seitenhiebe im Film, die auf Mißstände in der damaligen DDR hinwiesen, dennoch dazu, dass der Film verboten wurde und trotz zahlreicher Änderungen und Kürzungen nie in die DDR-Kinos gelangte. Nach der Wende galt der Film jahrelang als verschollen. Erst 2008 / 09 konnte anhand des Drehbuches die ursprüngliche Fassung dieser Krimikomödie komplett rekonstruiert werden. Am 28. Juni 2009 erlebte der Film dann endlich seine verdiente Uraufführung im Berliner Kino "International" in Anwesenheit von Herbert Köfer und anderer Filmschaffender. Leider konnten Rolf Herricht und viele weitere Mitwirkende des Films dessen Uraufführung nicht mehr miterleben.

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