Ost-Film
Startseite
Die Filme
Die Stars
Die Technik
 
Kontakt
Gästebuch
Links
Impressum

zurück zur Übersicht DDR, A bis H

Geheimakten Solvay

DEFA- Spielfilm


Progress Filmillustrierte Nr.

Jahr: 1952 / 53
Drehbuch: Karl Georg Egel, Richard Groschopp
Regie: Martin Hellberg
Kamera: Eugen Klagemann
Musik: Ernst Roters
 
Laufzeit: 105 min
 
Darsteller:
Wilhelm Koch-Hooge, Leni Marenbach, Ulrich Thein, Rudolf Klix, Johannes Arpe, Sigrid Roth, Harald Mannl, Raimund Schelcher, Gertrud Meyen, Peter Herden, Hans Wehrl, Paul R. Henker, Kurt Wildersinn, Alexander Hunzinger, Carl Balhaus, Rudolf Fleck, Gerhard Konczak, Friedrich Richter, Theo Shall, Harro Tenbrook, Harald Wolff, Kurt Steingraf, Albrecht Bethge, Martin Flörchinger, Gustav Wehrle, Gottfried Hermann, Karl-Heinz Kreith, Wolfgang Erich Parge, Hans Finohr, Georg Kröning, Heinz Voss, Hannelore Hermann, Guido Goroll, Bernd Asberg, Hans Schille, Johannes Maus, Toni Meitzen, Henry Pleß, Egon Vogel, Frank Michelis, Heinrich Gies, Michael von Newlinski, Doris Thalmer, Odette Orsy, Rudi Grabowski, Günther Ballier, Hannes Ponsel, Oskar Höcker, Siegfried Weil, Horst Bonnet, Horst Torka, Werner Uschkurat, Heinz Appel, Rudi Petters, Carla Hoffmann, Erich Franz, Helmuth Bautzmann, Paul Pfingst, Nico Turoff, Arthur Schilsky, Walter Lendrich, Josef Peter Dornseif, Axel Triebel, Friedrich Teitge, Heinz Plate, Heino Winkler, Hubert Temming, Oswald Foerderer, Richard Rau, Herbert Malsbender, Margot Brühling, Friedrich Löffler, Hermann Stetza, Johanna Zschokke, Walter Gremps, Annemarie Siemank-Ripperger, Wolf Lucas, Manfred Schelske u.a.

Inhalt:
Ostdeutschland zu Anfang der 50er Jahre: Im Gebiet der jungen DDR existieren drei Soda-Fabriken, die dem Solvay-Konzern gehörten. Die Konzernspitze hat ihren Hauptsitz von Bernburg / Saale nach Frankfurt / Main verlegt. Diese Soda-Werke haben eine wichtige Bedeutung für die gerade erst gegründete DDR. Daher nimmt das Land recht erheblichen Schaden, da einige Führungskräfte des Solvay-Konzerns in der DDR geblieben sind und nun mit zielgerichteten Aktionen versuchen, die sozialistische Produktion dort zu sabotieren. Einer der  
Direktor Lütgen (Harald Mannl), ein früherer Chef der Solvay-Werke, konnte sich sogar als Treuhänder in einem der Werke etablieren. Seine sabotierende Tätigkeit ist umfassend und untergräbt die wirtschaftlichen Bemühungen der DDR erheblich: Er veranlasst zielgerichtet Fehlinvestionen, unterschlägt dringend benötigte Rohstoffe und sorgt auch dafür, dass ein Teil der Produktion auf undurchsichtigen Wegen nach Westberlin gelangt.
Der aufrichtige Arbeiter Hannes Lorenz (Wilhelm Koch-Hooge) ist nicht länger gewillt, dem destuktivem Treiben Lütgens zuzusehen. Seit geraumer Zeit schon ist ihm aufgefallen, dass trotz des intensiven Arbeitseinsatzes der Werktätigen die Produktivität im Werk dennoch stetig sinkt.
Darufhion plant Lütgen Lorenz zu beseitigen. Doch der Mordanschlag misslingt.Lorenz kann mit Hilfe von Freunden und Kollegen die subversive Tätigkeit von Lütgen stoppen und im letztem Augenblick sogar verhindern, dass wichtige Unterlagen, die "Geheimakten Solvay", in den Westen gebracht werden. In diesen Unterlagen sind u.a auch die engen Verbindungen der Solvay-AG zum ehemaligen IG- Farben-Konzern aus der Nazi-Zeit dokumentiert.

Der Film enstand 1952 nach tatsächlichen Vorgängen um den Solvay-Konzern und war zu seiner Zeit hochbrisant und topaktuell. In der alten Bundesrepublik wurde der Film damals natürlich nicht aufgeführt. Allerdings lief er u.a. ab 29. Mai 1959 in Wien.

zurück zur Übersicht DDR, A bis H