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Gisela May


Progress Star-Postkarte Nr. 1.985
(Foto: © Vera Tenschert)

Geburtsdatum: 31.05.1924 in Wetzlar
 
Kurzbiographie: - Tochter des Schriftstellers Ferdinand May und der Schauspielerin Käte May
- besuchte die Höhere Mädchenschule sowie eine Haushaltsschule
- absolvierte von 1942 bis 1944 die Leipziger Schauspielschule
- erste Engagements inDanzig, Dresden, Görlitz, Leipzig, Halle und Schwerin
- seit 1951 in Berlin; zunächst am Deutschen Theater, seit 1962 beim Berliner Ensemble, dem sie 30 Jahre lang angehörte
- spielte ab 1978 bis zu ihrem Ausscheiden 1992 Brechts "Mutter Courage" der sie eine eigene Interpretation gab, aber auch andere bedeutende Rollen
- 1957 erkannte Hanns Eisler bei einem Programm ihr besonderes Talent für Chansons sowie die Möglichkeiten ihrer Stimme
- trug in eigenen Programmen Chansons, politische Lieder und Gedichte vor
- gastierte in vielen Ländern Europas, in den USA und in Australien
- ihr künstlerischer Partner war viele Jahre der Komponist und Pianist Manfred Schmitz
- war von 1956 bis 1965 mit dem Journalisten und Dokumentaristen Georg Honigmann (Vater der Schriftstellerin Barbara Honigmann) verheiratet
- lebte nach der Scheidung mit Wolfgang Hanich zusammen
- war Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Italienischen Gesellschaft der DDR, ab 1972 Mitglied der Akademie der Künste der DDR bzw. ab 1993 der Akademie der Künste Berlins
- wurde nach 1990 auch einem breiten Publikum der alten´Bundesländer durch ihre Mitwirkung an der Fernsehserie "Adelheid und ihre Mörder" bekannt
- als Chanson-Sängerin war sie durch eine reihe von Alben bereits zu DDR-Zeiten international bekannt
- war zuletzt am 24. Januar 2013 im rahmen der Kurt-Weill-Woche auf der Bühne der Komischen Oper Berlin zu erleben
- die Ernst-Busch-Gesellschaft veranstaltete am 10. Juni 2014 vor ausverkauftem Haus im Berliner Kino Babylon eine Homage aus Anlass ihres 90. Geburtstages, wobei sie auch zum Ehrenmitglied der Kurt-Weill-Gesellschaft ernannt wurde
- hat am 3. Juni für den RBB ein Radio-Feature von Jean Claude Kuner unter dem Titel "Express Beirut - Die Schriftstellerin Ethel Adnan" aufgenommen
- wurde im Laufe der Jahre mit zahlreichen staatlichen, gesellschaftlichen und künstlerischen Auszeichnungen und Ehrungen bedacht
- lebt jetzt in einer Berliner Seniorenresidenz
 
Filmographie:
1951 Das Beil von Wandsbek
1953 Das Stacheltier: Das große Abenteuer (Kurzfilm-Reihe)
1954 Das Stacheltier: Die Nacht des Grauens (Kurzfilm-Reihe)
1955 Hotelboy Ed Martin
Sommerliebe
1955 / 56 Das Stacheltier: Frisch Gesellen, seid zur Hand! (Kurzfilm-Reihe)
1956 Das Stacheltier: Die Glocke von Coruptica (Kurzfilm-Reihe)
Treffpunkt Aimée
Das Stacheltier: Immer Kavalier (Kurzfilm-Reihe)
1957 Die Schönste
1957 / 58 Das Stacheltier: Die neue Chefin (Kurzfilm-Reihe)
1958 Tilman Riemenschneider
1959 Eine alte Liebe
1959 / 60 Das Leben beginnt
1960 Schritt für Schritt
Die Entscheidung des Dr. Ahrendt
Das Stacheltier: Die Frau seiner Träume (Kurzfilm-Reihe)
Das Stacheltier: Frau Klein wird qualifiziert (Kurzfilm-Reihe)
1960 / 61 Fünf Tage - Fünf Nächte (UdSSR / DDR)
Das Film-Magazin Nr. 1 (Episode 6)
1962 Tempel des Satans (TV-Mehrteiler; lief auch im Kino)
1963 Carl von Ossietzky (TV)
1964 Jenny Marx (TV)
1964 / 65 Solange Leben in mir ist (Synchronsprecherin)
1970 / 71 Das letzte Wort (TV)
1972 Kriminalfälle ohne Beispiel: Der Fall Brühne-Fehrbach
(TV-Reihe)
1975 Frau Jenny Treibel (TV)
Dachlawine (TV)
1976 Die Geheimakte (TV)
1977 Die Verführbaren (TV)
1978 Fleur Lafontaine (TV; lief auch im Kino)
1979 Das Idol von Mordassow (TV)
1983 Zwei Ärztinnen (TV)
1984 Drei reizende Schwestern: Familienfest mit Folgen (TV-Serie)
1991 Mit List und Krücke (TV-Serie)
Die Hallo-Sisters (TV)
1993 - 2007 Adelheid und ihre Mörder (TV-Serie)
Außerdem hat Gisela May in einer Reihe Dokumentarfilme als Sprecherin mitgewirkt:
1959 Die Legende von der weißen Schlange
1962 Gisela May singt und spricht Kurt Tucholsky
1963 Brüder und Schwestern
1965 / 66 Liebesbriefe
1966 / 67 Gisela May singt Brecht (Mitwirkung, Gesang)
1967 Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden
1968 / 69 DDR-Magazin; Jahrgang 1969, Nr. 1 (Mitwirkung)
1969 Anno populi - Im Jahre des Volkes 1949
1996 Leben ohne Angst - Hanns Eisler
(Kanada / Deutschland, TV; Mitwirkung)
Außerdem auch in einigen Folgen der Wochenschau "Der Augenzeuge".

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