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Fleur Lafontaine

DEFA-Literaturverfilmung
(Fernsehfilm; lief auch im Kino)

Plakat Fleur Lafontaine
Plakat

Jahr: 1977 / 78
Drehbuch: Dinah Nelken, Horst Seemann
Regie: Horst Seemann
Kamera: Hans-Jürgen Kruse
Musik: Karl-Ernst Sasse
 
Laufzeit: 200 min (Kino 116 min)
 
Darsteller:
Angelica Domröse, Fred Düren, Eberhard Esche, Gisela May, Hilmar Thate, Leon Niemczyk, Gerhard Bienert, Jutta Hoffmann, Angela Brunner, Herwart Grosse, Ruth Kommerell, Willi Neuenhahn, Irma Münch, Theresia Wider, Johannes Wieke, Willi Schrade, Hannes Stelzer, Gerd Michael Henneberg, Gerd Ehlers u.a.

Inhalt:
Der zweiteilige Fernsehfilm entstand auf der Grundlage des 1971 erschienenen Romans “Das angstvolle Heldenleben einer gewissen Fleur Lafontaine” von Dinah Nelken (1900-1989), in dem der ungewöhnliche Lebensweg einer Frau geschildert wurde, auf dem Tragik und Komik eng beieinander lagen.
Fleur war eine egozentrische Frau, fast schon eine Heldin, wobei sie auch ihre Schwächen hatte. In jungen Jahren huldigte sie kleinbürgerlichen Lebensvorstellungen, und in punkto Ehrlichkeit war sie nicht die Genaueste. Fleur verfügte auch über politisches Empfinden; sie war insgesamt eine Frau, die stark und schwach zugleich ist.
Angelica Domröse präsentierte die Fleur überzeugend, mit all ihren schauspielerischen Fähigkeiten. Und im Film selbst wurde sie auch mit unterschiedlichen geschichtlichen Situationen konfrontiert, mit denen sie fertig werden musste, beginnend mit der Kaiserzeit, dem Ersten Weltkrieg, den so genannten “Goldenen” Zwanzigern und letztlich der Emigration. So wurde der Lebensweg der Fleur über vierzig Jahre ins Bild gerückt, was für die Schauspielerin bedeutete, zunächst ein junges Mädchen zu spielen, das ihr erstes Liebeserlebnis hat, dann aber - zum Schluss - auch eine ältere Frau, krank und zerrüttet, die im Jahre 1948 nach einem schweren Unfall in eine neurologische Klinik eingewiesen wird und dort einem Arzt die Geschichte einer lebenshungrigen Frau offeriert - die der Fleur.

(Quelle: www.fernsehenderddr.de)

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