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Die osteuropäischen Länder brachten eine ganze Reihe bekannter und beim Publikum mehr oder weniger beliebter Filme heraus, die auch teilweise große internationale Erfolge vorweisen können.
Unvergessen werden wohl immer die zahlreichen Kinder- und Märchenfilme aus der DDR, der Sowjetunion oder der CSSR bleiben. Wohl kein anderes Land (außer die USA mit ihren Walt Disney-Studios) brachte so viele und vor allem auch regelmäßig Kinderfilme heraus wie drei eben genannten.
Ebenso unvergessen sind die großartigen Werke vor allem der sowjetischen Filmkunst, aber auch die DDR, die CSSR, Polen und Ungarn konnten / können mit bedeutenden Filmwerken aufwarten z.B. "Ehe im Schatten" - DEFA, "Mephisto" - Ungarn, "Pharao" - und "Die Kreuzritter" - jeweils Polen, "Die Erfindung des Verderbens" und Reise in die "Urzeit" - beide CSSR). Nicht wenige Filme dieser Länder schafften auch den Sprung in die Kinos bzw. die Fernsehanstalten des Westen. Auch wenn man es nicht recht glauben mag, aber die Werke aus den osteuropäischen Ländern haben die internationale Filmkunst entscheidend mitgeprägt und auch sehr viel zu deren Weiterentwicklung beigetragen. Dies trifft insbesondere auf die eine ganze Reihe sowjetischer Filme zu.
Jugoslawien hatte immer eine gewisse Sonderstellung innerhalb der osteuropäischen Ländergemeinschaft. Das Land galt zwar als sozialistisch, war aber sehr stark auch westlich orientiert. Neben zahlreichen Partisanenfilmen tat sich Jugoslawien besonders durch recht gute Unterhaltungs- und Gegenwartsfilme hervor, die auch immer ihr Publikum in der DDR fanden. Zudem wurde Jugoslawien auch gerne als Koproduktions-Partner - sowohl von den sozialistischen wie auch den westlichen Ländern - angenommen.
Rumänien brachte ebenfalls im Laufe der Jahre zahlreiche Filme hervor, die aber im Ausland (manchmal leider) weniger ihr Publikum fanden. Bei den historischen Filmen Rumäniens sah die Sache etwas günstiger aus.
Bulgariens Filmschaffen schien immer etwas im Schatten seiner Nachbarländer zu stehen. Wie die rumänischen Filme, so taten sich auch die bulgarischen Filme meist etwas schwer in den Kinos. Einzigste Ausnahme aus meinem persönlichen Erleben war der Dreiteiler um "Khan Asparuch", dem Gründer des Bulgarenreiches.
Aus Albanien kamen kaum Filme in die DDR (kenne nur zwei), wobei der eine sogar recht erfolgreich war: "Skanderbeg - Ritter der Berge" in Koproduktion mit der UdSSR.
Noch schwieriger war die Lage bei Filmen aus China, Korea und Vietnam. Während China zumindest in den 80er Jahren recht erfolgreiche Filme brachte, war für Filme aus Vietnam und Korea kaum jemand zu begeistern. Zumindest für Vietnam war das meiner Meinung nach nicht immer gerechtfertigt, denn zwei vietnamesische Filme sind mir in Erinnerung, die zwar kein "Blockbuster" waren, aber dennoch sehenswert.
Die wenigen indischen Filme, die in der DDR liefen, waren recht gute Werke und fanden so auch ihr Publikum in der DDR. Tief bewegt war ich von dem Film "Im Schatten des Lebens". Aber auch die "Fahrt über drei Meere" (Koproduktion mit der Sowjetunion) begeisterte mich damals. Wenn ich heute die Bollywood-Filme sehe, denke ich mit Wehmut an die indischen Filme aus den 50ern zurück. Was für ein krasser Unterschied!
Japanische Filme fanden und finden wohl immer ihr Publikum. Den ersten japanischen Streifen, den ich sah, war "Die blinde, schwertschwingende Frau". Das Schicksal dieser jungen Frau, die trotz ihrer Blindheit ihren Weg meisterte bewegte mich zutiefst. Von da an war mein Interesse an japanischen Filmen geweckt. Als dann die japanischen Zeichentrickfilme "Der gestiefelte Kater" (sehr frei nach den Brüdern Grimm), "Der gestiefelte Kater reist um die Welt" (frei nach Jules Verne") und "Die Schatzinsel" (frei nach R. L. Stephenson) in die DDR-Kinos kamen, standen tausende Menschen nach Eintrittskarten an. Etwas weniger erfolgreich war dann "Däumelinchen" - ebenfalls ein japanischer Zeichentrickfilm, frei nach dem gleichnamigen Märchen von Andersen. Weitere bekannte Filme aus Japan waren "Masako", "Onibaba", "Kagemusha - Der Schatten des großen Kriegers", u.a.

Doch nun genug der Vorrede.
Beginnen wir mit den DEFA-Filmen