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Das Feuerzeug

DEFA-Märchenfilm der Gruppe "Konkret"

DVD Das Feuerzeug

Jahr: 1958 / 59
Drehbuch: Siegfried Hartmann, Anneliese Kocialek, Fred Rodrian
Regie: Siegfried Hartmann
Kamera: Erich Gusko
Musik: Siegfried Bethmann
 
Laufzeit: 83 min
FSK: ohne Altersbeschränkung (DDR P6)
Video / DVD: Progress / Icestorm
 
Darsteller:
Rolf Ludwig, Rolf Defrank, Heinz Schubert, Hans Fiebrandt, Bella Waldritter, Hannes Fischer, Anna-Marie Besendahl, Barbara Mehlan u.a.

Inhalt:
Auf dem Heimweg aus dem Krieg trifft ein junger Soldat (Rolf Ludwig) an einer uralten knorrigen Eiche eine alte Hexe. Die bittet ihm in den Baum, der innen hohl ist, zu steigen und ihr daraus ein altes Feuerzeug heraufzuholen. Dafür verspricht sie ihm Reichtum. Der Soldat lässt sich auf das Abenteuer ein. Zu seiner großen Verwunderung findet er im Innern des Baumes drei Kammern vor. In jeder Kammer befinden sich Truhen voller Reichtum und Geld - in der ersten Kupfermünzen, in der zweiten Silber und in der dritten Gold.  Doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht: Die Truhen werden nämlich von riesigen Hunden bewacht. Als der Soldat seinen ersten Schrecken beim Anblick der Hunde überwunden hat, kann er sich an dem Geld nach Herzenslust bedienen, ohne dass die Hunde auch nur irgendetwas dagegen unternehmen. Erfreut über den plötzlichen Reichtum will der Soldat den Baum wieder verlassen, als ihm einfällt, dass er ja noch das Feuerzeug finden und mitbringen muss. Er findet das Feuerzeug dann auch und verlässt nun den Baum.
Wieder am Tageslicht angelangt, verlangt die alte Hexe nach dem Feuerzeug. Doch der Soldat ist misstrauisch geworden. Als er die Herausgabe des Feuerzeuges verweigert, will ihm die Alte ans Leder. Dem Soldaten gelingt es jedoch sich zu wehren und die Hexe zu vernichten.
Frohgemut zieht er weiter in die Stadt. Dort verprasst er der Geld aus dem Baum. Nun wieder arm wie eine Kirchenmaus will er sich eine Tabakpfeife anzünden - nichtsahnend, dass das Feuerzeug aus dem Baum ein Wunderteil ist. Als er es anschnippt, sitzt plötzlich einer der Hunde aus dem Baum vor ihm und legt ein mitgebrachtes Geldsäckchen vor ihm ab. Nun kann der Soldat wieder aufatmen.
Schließlich hört er von der Prinzessin der Stadt. Die darf aber keiner aus dem Volk sehen. Die Neugier des Soldaten erwacht. Und so ruft er mit Hilfe des Feuerzeuges die Hunde zu sich. Er beauftragt sie, ihm die Prinzessin zu bringen, was der Hund auch prompt tut.
Am nächsten Tag erzählt die Prinzessin ihrem Vater, dass sie einen merkwürdigen Traum gehabt hätte, in dem sie ein riesiger Hund in eine Wirtshaus-Stube zu einem Soldaten brachte. Sie kann nicht wissen, dass der vermeintliche Traum Wirklichkeit war. Doch der König wird misstrauisch. Er beauftragt seine Wachen, der Sache auf dem Grund zu gehen, was denen nach ein paar Misserfolgen auch tatsächlich gelingt. Daraufhin lässt der König den Soldaten einsperren. Doch bevor man ihm Schlimmeres antun kann, schmuggelt ein Schusterjunge dem Soldaten dessen Feuerzeug ins Gefängnis. Der Soldat kann nun wieder die Hunde aus dem Baum herbeirufen und sich so aus seiner ausweglosen Situation befreien.

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