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Das Beil von Wandsbek

DEFA-Literaturverfilmung

Plakat Das Beil von Wandsbek
1. DDR-Plakat

Jahr: 1951
Drehbuch: Hans Robert Bortfeldt, Wolfgang Staudte, Falk Harnack, Werner Jörg Lüddecke
Regie: Falk Harnack
Kamera: Robert Baberske
Musik: Ernst Roters
 
Laufzeit: 110 min (später gekürzt auf 75 min)
FSK: ab 12 Jahre (DDR P14)
Video / DVD: Icestorm
 
Darsteller:
Erwin Geschonneck, Käthe Braun, Gefion Helmke, Willy A. Kleinau, Helmuth Hinzelmann, Ursula Meißner, Blandine Ebinger, Raimund Schelcher, Hermann Stövesand, Gert Schaefer, Erika Dannhoff, Harry Riebauer, Claus Holm, Maly Delschaft, Albert Garbe, Hilde Sessak, Arthur Schröder, Gisela May, Nico Turoff u.a.

Inhalt:
1934: Hamburg erwartet hohen Besuch: den Führer. Vorher gilt es noch einen Makel, der auf der Stadt liegt, zu beseitigen. Vier zum Tode verurteilte Kommunisten sind noch immer nicht hingerichtet. Es fehlt ein Henker. Durch Zufall stößt man auf den Schlächtermeister Teetjen (Erwin Geschonneck). Sein Laden geht schlecht, und er bat den ehemaligen Kriegskameraden Footh (Willy A. Kleinau) um Hilfe. Der Reeder und SS-Standartenführer ist zu einem Geschäft bereit: eine beträchtliche Summe für eine "vaterländische Tat". Teetjen läßt sich überreden, die Scharfrichterrolle zu übernehmen, wenn es geheim bleibt. Er waltet seines Amtes, doch die Henkerarbeit spricht sich herum. Die Leute in seinem Viertel sind entsetzt, der Kundenkreis wird immer kleiner. Nachdem seine Frau sich erhängt hat, schießt sich Teetjen eine Kugel in den Kopf.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Anmerkungen:
Die ursprüngliche Fassung des Films wurde von den DDR-Kulturoberen zunächst auf den Index gesetzt - der Darstellung des Henkers von Wandsbek wurde ihrer Meinung nach zuviel Aufmerksamkeit, gar Sympathie geschenkt. Erst aufgrund beständigem Nachfragens und Drängens seitens Erwin Geschonnecks wurde zu dessen 75. Geburtstag eine stark gekürzte Fassung zur Aufführung gebracht.

Das Beil von Wandsbek
aus "FF Dabei", Nr. 5 / 83

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