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Alaskafüchse
DEFA-Abenteuerfilm der Gruppe "Roter Kreis"

Jahr: 1984
Drehbuch: Egon Günther
Regie: Werner W. Wallroth
Kamera: Otto Merz
Musik: karl-Ernst Sasse
 
Laufzeit: 105 min
FSK:
 
Darsteller:
Friederike Sturm, Thomas Weisgerber, Hans-Peter Minetti, Gerhard Rachold, Wolf Kaiser, Ivan Malré, Hans-Joachim Blochwitz, Jochen Distelmann, Hans-Robert Wille, Armin Mueller-Stahl, Klaus Tews, Helmut Ziehlke, Hans Teuscher, Werner Ilsemann, Rolf Schneider, Fete Pinnow, Karl-Heinz Oppel, Werner W. Wallroth, Egon Günther u.a.

Inhalt:
Captain Jim Leslie hat bereits im II. Weltkrieg und im Koreakrieg als Pilot gedient bei U.S. Air Force gedient. Nun wird er auf einen Stützpunkt in Alaska versetzt, der von Colonel Reed kommandiert wird. Aufgabe der dort stationierten Aufklärungsflugzeuge ist die Überwachung des Niemandslandes zwischen den USA und der Sowjetunion am nördlichen Polarkreis. Vor allem sollen mit Sonarbojen sowjetische U-Boote geortet werden, die noch niemals gesichtet wurden. Die Piloten nennen sich „Alaskan Foxes“.
Hier begegnet Leslie seinen alten Freund, Bob Harris, wieder, mit dem er früher schon Einsätze geflogen hat. Als  dritter Mann in ihrer Besatzung kommt  Sergeant Hester hinzu. Hester ist ein ausgezeichneter Navigator, dessen Fähigkeiten außerordentlich wichtig sind, weil die Kompasse an Bord der Flugzeuge wegen der Nähe zum Nordpol verrückt spielen. Allerdings stellt Jim muss schon bald feststellen, dass sein alter Kamerad Bob psychische Probleme hat. Jedoch werden diese von Seiten der Führung ignoriert, da sie scheinbar harmlos sind.
In der Stützpunkt-Bar lernt Jim Leslie die Tochter des Kommandeurs, Brenda Reed, kennen. Sie ist in Begleitung ihres Verlobten Gordon Gray, einem US-Senator. Beide verlieben sich auf Anhieb. Doch brenda ist eigentlich bereits mit Gordon Gray, einem US-Senator verlobt und in dessen Begleitung im Stützpunkt. So bleiben natürlich Konflikte nicht lange aus und schließlich kommt es zu einer heftigen Prügelei zwischen Leslie und Gray.
Auf dem Stützpunkt können die Amerikaner auch einen sowjetischen Radiosender empfangen. Die Amerikaner nennen die Sprecherin des Senders "Moscow-Molly". Diese verrät den Air Force-Angehörigen dauernd Details, wie z.B. beförderungen und dergleichen, so dass schnell klar wird, dass die Sowjetunion sehr gut über die Verhältnisse auf dem Stützpunkt Bescheid weiß.
Eines Tages meldet "Molly" eine Unwetter-Warnung, die von den Amerikanern unbedingt beachtet werden sollte. Die Stützpunkt-Führung ignoriert dieses Warnung jedoch und auf Druck von Gray werden Jim, Bob und Hester zu einem erneuten Einsatz befohlen, obwohl deren vorgeschrieben Ruhezeit noch nicht abgelaufen ist.
Auch hat sich inzwischen Bobs Gesundheitszustand weiter verschlechtert. Seine Halluzinationen nehmen immer mehr zu. Inzwischen hält er sich für George Washington oder Abraham Lincoln. Dennoch verweigern Jim und seine Crew den Einsatzbefehl nicht und fliegen trotz der immer dramatischer werdenden Wetterlage zusammen los.
Schließlich muss die Maschine der drei tatsächlich auf einer Eisscholle notlanden. Bei der Reparatur des Bugfahrwerkes verletzt sich Bob schwer am Arm. Von dem sich vor Schmerzen windenden Bob erfährt Jim nun auch, was Bobs Psychose ausgelöst hat. Jim erkennt, dass nur noch schnelle Hilfe - egal von wem - Bobs Leben retten kann und entsendet entgegen den Vorschriften ein Peilsignal. Dieses Signal wird jedoch auch von einem sowjetischen U-Boot aufgefangen. In unmittelbarer Nähe des abgestürzten Flugzeuges bricht wenig später der Turm des U-Bootes durch das Eis.
Jim und Bob werden zum Arzt des U-Bootes geführt. Dieser diagnostiziert, dass der schwer verletzte Arm amputiert werden müsse. Der sowjetische Arzt macht Jim klar, dass alles, was er letztlich tut, falsch sein wird. Amputiert er den Arm nicht, wird Bob sterben und die amerikanische Seite wird behaupten, er habe Bob absichtlich sterben lassen. Amputiert er den Arm, wird man ihm vorsätzliche Verstümmelung vorwerfen. Da Bob inzwischen bewußtlos geworden ist, stimmt Jim der Amputation schließlich zu.
In der Zwischenzeit schaffen die U-Boot-Matrosen eine Not-Startbahn, so dass Jim nach der erfolgten Amputation starten kann. Als er auf dem Air Force-Stützpunkt zurück ist, schlägt ihm nur noch Empörung entgegen. Brenda trennt sich wieder von ihm, Jim macht ihm Vorhaltungen wegen des amputierten Armes.
Jim wird zum Colonel gerufen, doch dort kommt er nicht an: Zuerst springt Bob vom Dach eines Stützpunktgebäudes, dann Jim selbst. Ob beide diese Sprünge überleben, bleibt offen...


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