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Entlassen auf Bewährung

DEFA-Filmdrama der Gruppe "Konkret"

PFP Entlassen auf Bewährung
Progress Filmprogramm Nr. 59 / 65

Jahr: 1965
Drehbuch: Gert Billing, Richard Groschopp
Regie: Richard Groschopp
Kamera: Rolf Sohre
Musik: Günter Hauk
 
Laufzeit: 90 min
FSK:
 
Darsteller:
Heinz Klevenow, Angelica Domröse, Helga Göring, Krista-Siegrid Lau, Volkmar Kleinert, Erik Veldre, Karl Sturm, Gudrun Ritter, Ingeborg Ottmann, Karl Kendzia, Hans Hardt-Hardtloff, Helga Raumer, Otto Mellies, Norbert Christian, Traudl Kulikowsky, Bärbel Bolle, Karl Sturm u.a.

Inhalt:
Mit seinem Motorroller hatte Conny (Heinz Klevenow) einen Mann angefahren und daraufhin Fahrerflucht begangen. Natürlich wird die Sache aufgedeckt und Conny muss für eine gaze Zeit lang hinter Gittern. Dort aber führt er sich gut, erwirbt den Facharbeiter für als Drucker und wird deshalb vorzeitig auf Bewährung entlassen.
Zuhause muss er feststellen, dass er bei seinem Vater nicht sonderlich willkommen ist. Er beschließt sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu beweisen, dass die vorzeitige Entlassung kein Fehler war. Doch ganz so leicht, wie Conny es sich vorgestellt hat, ist es nicht, sich wieder ins Alltagsleben einzugliedern. Die Meisterin (Helga Göring) im Betrieb, zu dem ihm die Haftanstalt verwiesen hat, hegt Bedenken gegen "so einen". Conny lässt sich jedoch nicht ins Bockshorn jagen. Er gewinnt erste Sympathien. Und er findet auch seine frühere Freundin Ute (Angelica Domröse) wieder, die treu zu ihm hält.
Doch dann wird eines Tages in Connys Brigade Geld gestohlen. Misstrauen erwacht im Kollektiv, das durch die "Bedenken" der Meisterin noch zusätzlich angestachelt wird. Conny fühlt sich gedemütigt, denn er hat mit dem Verschwinden des Geldes wirklich nichts zu tun. Trotzdem lässt die Meisterin ihn weiterhin spüren, dass sie ihm lieber heute als morgen los sein würde.
An diesem Abend geht Conny in die Kneipe, was er sonst nie tut. Angetrunken landet er zu später Stunde in seinem Zimmer, wo ihn Ute und deren Mutter (Ingeborg Ottmann) erwarten. Die nächste Auseinandersetzung ... und die nächste Enttäuschung.
Ratlos geht Conny zu Hugo Borke (Volkmar Kleinert), den er in der Haftanstalt kennen gelernt hat. Borke lebt von Schiebergeschäften und ist sofort bereit, Conny in seine dunklen Geschäfte einzubeziehen.
Unterdessen haben die Kollegen ausgiebig über Conny diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass Conny sich bei ihnen doch stets ordentlich verhalten hat. Auch Ute sieht ein, dass sie Conny helfen muss.
Derweil fährt Conny jedoch ohne Fahrerlaubnis mit Borkes Wartburg durch die Straßen Berlins, um für ihn zwei Pakete mit Schieberware abzuholen. Noch aber ist nicht entschieden, ob Conny seine Bewährung verpatzen wird...

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