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Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Film lief auch unter dem Titel "Aschenbrödel"

Märchenfilm in Koproduktion
des Filmstudios Barrandov (CSSR) und der DEFA-Gruppe "Berlin"


DDR-Plakat

Originaltitel: Tri Orisky pro Popelku (tschechisch)
Jahr: 1973
Drehbuch: Václav Vorlícek, Hannelore Unterberg
Regie: Václav Vorlícek
Kamera: Josef Illík
Musik: Karel Svoboda
 
Laufzeit: 86 min
FSK: ab 6 Jahre
Video / DVD: Icestorm
 
Darsteller:
Libuse Safránková, Pavel Trávnicek, Carola Braunbock, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Daniela Hlavácová, Jan Libícek, Vitézslav Jandák, Jaroslav Drbohlav, Vladimír Menšík, Ostara Körner, Waltraut Kramm u.a.

Inhalt:
Nach dem Tode ihrer Mutter und der erneuten Heirat ihres Vaters hat es Aschenbrödel (Libuse Safránková) alles andere als leicht im Leben. Ständig wird sie von der Stiefmutter (Carola Braunbock) bzw. deren Tochter Dora (Daniela Hlavácová) traktiert, muss alle Hausarbeit alleine erledigen. Doch sobald Stiefmutter und Stiefschwester aus dem Haus sind, blüht das Mädchen auf. Auf dem väterlichen Gasthof hat sie trotz aller Widrigkeiten gute Freunde. Zum einen die Tiere, allen voran die Eule, ihr treues Pferd und die Tauben, aber auch unter den Menschen auf dem Hof. Doch Aschenbrödel ist auch eine hervorragende Reiterin und Jägerin und kann besser klettern als so mancher Junge.
Eines Tages trifft sie während der Jagd im Wald auf den Prinzen (Pavel Trávnicek) und sein Gefolge. Weder Prinz noch seine Begleiter erkennen in dem vermeintlichen Jäger ein junges Mädchen, denn die Jägerkleidung stammte nicht von einem Schneider, sondern aus einer der drei Wunder-Haselnüsse, die Aschenbrödel von der Eule geschenkt bekam.
Als König (Rolf Hoppe) und Königin (Karin Lesch) zu einem großen Ball geladen werden, auf dem der Prinz sich eine Braut erwählen soll (wozu er aber ganz und gar keine Lust hat), muss Aschenbrödel daheim bleiben, während Stiefmutter und Schwester zum königlichen Ball fahren.
Doch das Mädchen nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Aus einer weiteren Haselnuss bekommt sie das benötigte Ballkleid, die Tauben erledigen für sie die ihr aufgetragenen Arbeiten und ihr treues Pferd bringt sie zum Schloss. Der Prinz will gerade den Ball verlassen, weil er ja nicht heiraten will, als Aschenbrödel ihm entgegen trifft. Er ahnt dabei nicht im Geringsten, dass das soeben erschienene Mädchen der Jäger aus dem Wald ist. Stattdessen ist er wie vom Blitz getroffen. Nur dieses wunderschöne Mädchen und keine andere möchte er zum Traualtar führen - egal ob es Papa König nun passt oder nicht.
Doch ganz so einfach lässt Aschenbrödel sich nicht erobern. Sie stellt dem Prinzen ein Rätsel, das er erst lösen muss, wenn er ihr Herz gewinnen will. Obwohl sie in dem Rätsel andeutet, dass sie und der unbekannte Jäger aus dem Wald einunddieselbe Person sind, steht der Prinz immer noch auf der Leitung. Ob er wohl das Rätsel um Aschenbrödel lösen kann?

Dieser Film ist sicher eine der schönsten Märchenverfilmungen, die jemals gedreht worden. Dass dabei die Grimm´sche Vorlage recht freizügig umgesetzt wurde, tut dem Film in keinster Weise Abbruch. Im Gegenteil, ich denke, gerade dies macht den besonderen Reiz dieser tschechoslowakisch-deutschen Koproduktio aus.

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BRD-Plakat Aschenbrödel
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