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Ohne Pass in fremden Betten

DEFA-Filmkomödie der Gruppe "Johannisthal"

PFP Ohne Paß in fremden Betten
Progress Filmprogramm Nr. 112 / 65

Jahr: 1964 / 65
Drehbuch: Jurek Becker, Kurt Belicke
Regie: Vladimir Brebera
Kamera: Horst Hardt
Musik: Karel Krautgartner
 
Laufzeit: 91 min
FSK:
 
Darsteller:
Miroslav Hornicek, Christel Bodenstein, Kurt Kachlicki, Eva-Maria Hagen, Gerhard Bienert, Carola Braunbock, Gerd E. Schäfer, Werner Lierck, Otto Stark, Helga Göring, Norbert Christian, Hans Klering, Horst Kube, Nico Turoff u.a.

Inhalt:
Herr Jelinek (Miroslav Hornicek) aus Prag will zurück nach Hause. Auf dem Berliner Ostbahnhof will er sich beim Aufsichtsbeamten (Gerd E. Schäfer) der Reichsbahn noch einige Fragen beantworten lassen. Dieser aber gerät dadurch völlig aus seinem routinierten Konzept und erteilt Jelinek eine Standpauke. Immerhin aber erfährt Jelinek doch noch, dass es bis zur Abfahrt seines Zuges noch gut ein Stunde hin ist. Jelinek beschließt daraufhin, eine Fahrt mit dem Riesenrad zu unternehmen und so die Wartezeit zu überbrücken.
Doch dann macht der altersschwache Riesenrad-Motor schlapp. Zwischen Himmel und Erde in einer Gondel pendelnd muss Jelinek zusehen, wie sein Zug ohne ihn gen Prag abfährt und mit dem Zug auch sein Gepäck und sein Reisepass. Und das ausgerechnet Samstag nachmittags! Seine Botschaft in Berlin kann er somit erst am Montag aufsuchen.
Zum Glück erweist sich der Riesenrad-Betreiber Kabuffke (Gerhard Bienert) als Helfer in Jelineks Not. Er bringt Jelinek übers Wochenende im Wohnwagen eines Schießbuden-Besitzers unter. Nur wird dummerweise eben dieser Wohnwagen noch in derselben Nacht abtransportiert und bringt den ahnungslos Schlafenden Jelinek viele Kilometer weit weg von Berlin.
Am Ziel des Wohnwagen-Transportes angekommen entschließt sich Jelinek mit seinem Schicksal hadernd, ein Bad im nahegelegenen See zu nehmen. Dabei macht er die Bekanntschaft mit der ebenfalls badenden Susi (Christel Bodenstein), die sich schließlich als zweiter "Rettungsengel" erweist. Susi bringt den Unglücksraben zurück nach Berlin.
Unglücklicherweise aber versteht Susis Verlobter Eddy (Kurt Kachlicki) die ganze Situation gründlich falsch und macht mächtig Stimmung. Jelineks Tollpatschigkeit trägt auch nicht gerade dazu bei, die wirklichen Tatsachen zu klären. Letztendlich aber wird natürlich doch alles gut. Und auch Jelineks Pass taucht plötzlich wieder auf - ausgerechnet in den Händen von Reichsbahner Müller vom Ostbahnhof.

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